Zu guter Letzt: Nippelgate-Skandal beschäftigt die USA weiter
Wer gedacht hat, der berühmt-berüchtigte Nippelgate-Skandal sei Schnee von gestern, hat sich geirrt. Die entblösste Brust von US-Popstar Janet Jackson am Superball-Final 2004 beschäftigt nun sogar das Oberste Gericht.
Wer gedacht hat, der berühmt-berüchtigte Nippelgate-Skandal sei Schnee von gestern, hat sich geirrt. Die entblösste Brust von US-Popstar Janet Jackson am Superball-Final 2004, der von rund 90 Millionen Fernsehzuschauern verfolgt wurde, beschäftigt die USA bis heute. Genauer gesagt, das Oberste Gericht, den Supreme Court in Washington. Nachdem der Fernsehsender CBS, auf dem der Vorfall zu sehen war, im Juli 2008 vom Berufungsgericht in Philadelphia nach drei Jahren Verhandlung freigesprochen wurde, entschied das Washingtoner Gericht nun, den Freispruch aufzuheben. Das Berufungsgericht muss nun noch einmal prüfen, ob der Sender nicht doch ein Strafgeld hätte zahlen müssen.
Der Freispruch in Philadelphia war während George W. Bushs Amtszeit erfolgt und war diesem natürlich – wie jedem echten Republikaner – ein Dorn im Auge. Die Regierung argumentierte, Jacksons «öffentliche Entblössung» falle unter das US-Verbot der Erregung öffentlichen Ärgernisses – und dies, obwohl Jacksons Brust mit einem Sonnen-Nippel-Piercing verziert war. Tja, nichts und niemand ist gegen den Skandalisierungswahn gefeit.
Der Freispruch in Philadelphia war während George W. Bushs Amtszeit erfolgt und war diesem natürlich – wie jedem echten Republikaner – ein Dorn im Auge. Die Regierung argumentierte, Jacksons «öffentliche Entblössung» falle unter das US-Verbot der Erregung öffentlichen Ärgernisses – und dies, obwohl Jacksons Brust mit einem Sonnen-Nippel-Piercing verziert war. Tja, nichts und niemand ist gegen den Skandalisierungswahn gefeit.

