Zu guter Letzt: Nieder mit dem Denkspiel – es lebe der Ego-Shooter!

Denkspiele machen uns klüger, Ego-Shooter lassen uns verblöden. Könnte man meinen. Glaubt man den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist jedoch alles ganz anders.

Videogames, welche das Gehirn trainieren sollten, verbessern demnach die allgemeine Leistungsfähigkeit nicht. Zwar machen die User im Rahmen von Denkspielen Fortschritte, können diese aber nicht auf andere Bereiche übertragen. Ganz anders bei den Gewaltspielen: Laut Ergebnissen von Wissenschaftlern der Uni Leiden soll das Spielen von Ego-Shootern die kognitive Flexibilität fördern. Die Games würden von ihren Spielern schnelle Reaktionen und eine flexible Denkweise fordern, so die Begründung. Ausserdem weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass Ego-Shooter nicht gewalttätig machen und zu anti-sozialem Verhalten führen müssen. Kindern würden die Spiele hingegen helfen, die Reflexe zu schärfen und mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen, wovon sie auch in der späteren Berufswelt profitieren könnten. Zudem könne die Aktivität älterer Menschen durch Videospiele gefördert werden. Also liebe Kinder, sehr geehrte Omas und Opas: Vergesst alles, was Ihr bis heute Böses über Ego-Shooter gehört und gelesen habt – es ist alles ganz anders: Ein Hoch auf das Maschinengewehr!

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