Zu guter Letzt: Neuer Schweizer Stern am Filmhimmel

Anatole Taubman heisst unser neuer Mann im Reich der Filmstars. Unter der Regie von Marc Forster wird er im nächsten James Bond den Neben-Bösewicht spielen. Die Ballung zweier Schweizer in einem James-Bond-Film ist schon fast ein kleines Grossereignis. Zumindest hierzulande.

 
Anatole Taubman heisst unser neuer Mann im Reich der Filmstars. Der 36-Jährige, in Zürich  geboren und aufgewachsen, gab in der Dienstagausgabe von «Glanz&Gloria» zu Protokoll, er habe die Rolle des Co-Bösewichts im nächsten James-Bond-Film ergattert. «Für einen Europäer ist eine Rolle in einem James-Bond-Film wie ein goldenes Los», freute er sich. «Es gibt nichts besseres, ich bin überglücklich».Die Dreharbeiten sollen im Januar 2008 in Bregenz starten. Er wolle, dass seine Familie auf dieser Bond-Welle mitreite, egal, ob er in seiner Penthouse-Suite in London weile oder in Südamerika, sagte er in der Promi- und Sternchensendung. Vertraglich sei alles geregelt: «Ich darf meine Familie an alle Orte dieser Welt First Class einfliegen». Seit mehreren Jahren lebt der Vater von zwei Töchtern mit seiner Partnerin in Berlin.
Taubman war bereits in mehreren internationalen Produktionen zu sehen, so im Hollywood-Thriller «Taken» mit Liam Neeson, in der US-Fernsehserie «The Tudors» und in der BBC-Produktion «Waking the Dead». Dass er nun unter der Regie des Ebenfallsschweizers Marc Forster in «Bond 22» mitspielt, ist für die Schweiz schon fast ein Grossereignis. Dem Rest der Welt dürfte es egal sein, und Ursi National wird ein paar nostalgische Momente haben.

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