Zu guter Letzt: Nackt über die Berge

Nacktwandern scheint das Thema der Stunde zu sein. Seit der Kanton Appenzell im Rahmen seines neuen Übertretungsstrafgesetzes festgelegt hat, dass nackte Wandersleute mit einer Busse von 200 Franken zu rechnen haben, will die Öffentlichkeit mehr wissen über die sonderbare Leidenschaft mancher Alpinisten. Ein Reporter von 20 Minuten wagte gar einen Selbstversuch.

Nacktwandern scheint das Thema der Stunde zu sein. Seit der Kanton Appenzell im Rahmen seines neuen Übertretungsstrafgesetzes festgelegt hat, dass nackte Wandersleute mit einer Busse von 200 Franken zu rechnen haben, will die Öffentlichkeit mehr wissen über die sonderbare Leidenschaft mancher Alpinisten. Ein Reporter von 20 Minuten wagte gar einen Selbstversuch und zog mit einem erfahrenen Nacktwanderer in die Berge. Natel und Kamera eng umklammert, folgte er dem braungebrannten Mann mit Decknamen «Puistola» auf den Fähnerenspitz im Appenzellerland. «Es geht um Freiheit. Es ist ein ganz anderes Gehen, ein widerstandsloses und intensiveres», erklärt Puistola die Faszination. Er selbst hat vor 30 Jahren damit begonnen. Wir warten bis der Trend zum Nacktclimbing aufkommt.

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