Zu guter Letzt: Moritz im Missen-Fieber
In seinem Bundesratsblog über Politik und Gesellschaft sinnierte Moritz Leuenberger über die Gemeinsamkeiten des Bundesratsamts und Amts der Miss Schweiz. Verblieb der Beitrag grösstenteils in charmantem Gedankenspiel, kam am Ende jedoch trotzdem wieder der Politiker Leuenberger zum Vorschein.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und – für die Branche ja nicht ganz unwichtig – Kommunikation hat in seinem aktuellen Blogbeitrag einige Parallelen zwischen dem Amt eines Bundesrats und dem Amt der Miss Schweiz gezogen. So schrieb Moritz Leuenberger, auch Bundespräsidenten würden das Rotationsprinzip kennen und wie die Missen jedes Jahr neu gewählt. Auch würden in beiden Ämtern die verschiedenen Landesteile berücksichtigt, einzig beim Geschlecht sei der Bundesrat erst am aufholen (mit momentan nur drei Frauen).
Leuenberger fand sogar, die beiden Sphären Bundespolitik und Miss-Wahlen könnten etwas voneinander lernen. So hätten die Miss-Schweiz-Wahlen den tieferen Sinn des politischen Rotationsprinzips übernommen, als die Kritik, dass mehrere Jahre nur blonde Deutschschweizerinnen gekürt wurden, Wirkung zeigte. So folgte der Zürcherin Hefti die Waadtländerin Gilliéron und dieser die Tessinerin Rigozzi.
Trotz allen schwärmerischen Sinnierens über die Missenwahl brannte am Ende des Blogeintrags jedoch der Politiker in Leuenberger durch. Er konnte es offenbar nicht lassen, noch einen kleinen Seitenhieb an die SVP auszuteilen, indem er schrieb, umgekehrt könne vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen: Noch nie sei eine Ex-Miss-Schweiz nochmals zur Wahl angetreten.
Leuenberger fand sogar, die beiden Sphären Bundespolitik und Miss-Wahlen könnten etwas voneinander lernen. So hätten die Miss-Schweiz-Wahlen den tieferen Sinn des politischen Rotationsprinzips übernommen, als die Kritik, dass mehrere Jahre nur blonde Deutschschweizerinnen gekürt wurden, Wirkung zeigte. So folgte der Zürcherin Hefti die Waadtländerin Gilliéron und dieser die Tessinerin Rigozzi.
Trotz allen schwärmerischen Sinnierens über die Missenwahl brannte am Ende des Blogeintrags jedoch der Politiker in Leuenberger durch. Er konnte es offenbar nicht lassen, noch einen kleinen Seitenhieb an die SVP auszuteilen, indem er schrieb, umgekehrt könne vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen: Noch nie sei eine Ex-Miss-Schweiz nochmals zur Wahl angetreten.
