Zu guter Letzt: Mit Diamantringen Reporter verprügelt
In Hongkong ist ein britischer Fotograf von der Frau des simbabwischen Diktators Robert Mugabe verprügelt worden. Besonders schmerzhaft seien die vielen Diamantringe an ihren Fingern gewesen, sagte der Fotograf.
Nicht nur in Kriegsgebieten leben Journalisten gefährlich: Ein britischer Fotograf ist nach eigenen Angaben kürzlich von der Frau des simbabwischen Diktators Robert Mugabe in Hongkong verprügelt worden. Ein Bodyguard hielt den Fotografen Richard Jones fest, während Frau Mugabe ihm mehrfach ins Gesicht schlug.
Jones wollte am Donnerstag vor einem Hongkonger Luxushotel Bilder von Grace Mugabe machen, wie er am Sonntag berichtete. Als die 43-jährige Frau von Simbabwes Diktator ihn erblickt habe, sei sie vollkommen ausgerastet. «Sie war rasend vor Wut», sagte Jones, der nach dem Übergriff von einem Arzt behandelt werden musste. Die schlagfertige First Lady habe ihm mehrere Schnittwunden und Blutergüsse zugefügt. Besonders schmerzhaft seien die vielen Diamantringe an ihren Fingern gewesen.
Ein Korrespondent der britischen Zeitung «Sunday Times», Michael Sheridan, bestätigte den Vorfall. Drei oder vier Bodyguards hätten Jones, nachdem er sich habe losreissen können, sogar weiter verfolgen wollen. Ein Sicherheitsdienst habe sie aber daran gehindert, sagte er. Die Journalisten arbeiteten an einen Artikel über den luxuriösen Lebensstil der Mugabes, der im Gegensatz zur Armut des simbabwischen Volkes steht. Fast die Hälfte der Menschen in Simbabwe sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen.
(Bild: Keystone)
Jones wollte am Donnerstag vor einem Hongkonger Luxushotel Bilder von Grace Mugabe machen, wie er am Sonntag berichtete. Als die 43-jährige Frau von Simbabwes Diktator ihn erblickt habe, sei sie vollkommen ausgerastet. «Sie war rasend vor Wut», sagte Jones, der nach dem Übergriff von einem Arzt behandelt werden musste. Die schlagfertige First Lady habe ihm mehrere Schnittwunden und Blutergüsse zugefügt. Besonders schmerzhaft seien die vielen Diamantringe an ihren Fingern gewesen.
Ein Korrespondent der britischen Zeitung «Sunday Times», Michael Sheridan, bestätigte den Vorfall. Drei oder vier Bodyguards hätten Jones, nachdem er sich habe losreissen können, sogar weiter verfolgen wollen. Ein Sicherheitsdienst habe sie aber daran gehindert, sagte er. Die Journalisten arbeiteten an einen Artikel über den luxuriösen Lebensstil der Mugabes, der im Gegensatz zur Armut des simbabwischen Volkes steht. Fast die Hälfte der Menschen in Simbabwe sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen.
(Bild: Keystone)
