Zu guter Letzt: Mineralwasser-Hersteller wirbt mit ekliger Kampagne

Im Französischen Wasser-Markt weht zurzeit ein heftiger Wind: Denn der Mineralwasser-Produzent Cristaline verstösst mit einer Ekel-Werbemassnahmen rund um das Thema Leitungswasser gegen den guten Geschmack.

Im Französischen Wasser-Markt weht zurzeit ein heftiger Wind: Denn der Mineralwasser-Produzent Cristaline verstösst mit einer Ekel-Werbemassnahmen rund um das Thema Leitungswasser gegen den guten Geschmack. Wegen dem Slogan «Ich trinke kein Wasser, das ich benutze» sind so manche Gemüter erhitzt – bei dem Anblick des Fotos, welches zur Kampagne gehört, nicht weiter verwunderlich. Zeigt es doch eine Toilette. In der Anzeige behauptet Marktführer Cristaline zudem, das Leitungswasser enthalte massenhaft Nitrate, Chlor und Blei. Der sozialistische Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë zog vergangen Freitag mit den städtischen Wasserbetrieben vor Gericht. In der Klage wird Cristaline ein Verstoss gegen die Bestimmungen zur vergleichenden Werbung vorgeworfen. Tatsächlich ist die französische Mineralwasserbranche unter Druck. Nach Mengen ging der Verkauf von Flaschenwasser in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um rund 2,6 Prozent zurück.

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