Zu guter Letzt: Langeweile als Standard

Was zwischen den Zeilen steht, ist oftmals spannender als der eigentliche Text. Bislang durften sich Empfänger eines Mails noch fragen, ob die freundlichen Formulierungen wirklich so gemeint waren. Oder ob es etwa eine versteckte Botschaft gab. Die Zukunft bringt aber die Einöde.  

Zu verdanken haben wir dies Entwicklerfirmen wie beispielsweise Lymbix. Das kanadische Unternehmen hat eine Software entwickelt, die penetrantere Ober- und Untertöne in E-Mail-Botschaften erkennt und herausfiltert. (Und natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Programm noch cleverer wird und auch die feineren Tonalitäten bemerkt.) Bei zu viel Negativität oder Aggressivität schickt das Programm eine Warnung auf den Bildschirm. Für die Zukunft plant die Firma zudem ein Programm, das auch neutralere Alternativen vorschlägt. Langweilig! Als würden Standardformulierungen nicht schon zur Genüge verwendet, um ja nicht aus der Reihe zu tanzen.
 
 
 
 

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