Zu guter Letzt: Kuba bietet Rauchern Asyl

Aus allem lässt sich noch ein Geschäft machen – das ist wohl eine der wichtigsten Grundregeln des Marketings. Deshalb wohl hat die Patio Trading eine Raucherzone entwickelt, die als «gesellschaftlicher Treffpunkt für alle Tabakliebhaber» sicher der Renner im Weihnachtsgeschäft wird.

Aus allem lässt sich noch ein Geschäft machen – das ist wohl eine der wichtigsten Grundregeln des Marketings. Deshalb wohl hat die Patio Trading GmbH eine Raucherzone entwickelt, die sich vor dem Lokal oder Geschäft aufstellen lässt und die ein «gesellschaftlicher Treffpunkt für alle Tabakliebhaber» sein soll. Die im Pergola-Stil gehaltene Raucherzone hat denn auch einen wohlklingenden und treffenden Namen erhalten, der gleich mehrschichtig symbolisiert, wohin Raucher gehören: «Kuba». Der Name ist Programm: Denn in Kuba gibt es ja schliesslich tollen Tabak und eine lebendige Revolutionskultur – und eine Insel ist das Land zudem auch noch. Wenn die Laute zum Rauchen schon nach draussen gehen müssen, dann wenigstens an den passenden Ort. Kuba trotzt zudem dank dem imprägnierten Kieferholz und lackiertem Eisen zwar nicht den USA, dafür aber allen klimatischen Bedingungen. Und ist zwar nicht bestechlich, besticht aber dafür durch lineares und modernes Design. Wer also infolge grassierender Intoleranz, Gesundheitsfimmel oder ähnlichem seiner Rauchlust nach draussen folgen muss, könnte bald statt auf den freien Himmel auf Kuba, den einladenden Raucher- und Meetingpoint treffen. Dann zumindest, wenn sich die angeschriebenen Hotels, Restaurents, Bars, Dancings, Messe-, Kongress- und Einkaufszentren, öffentlichen Verwaltungen, Spitäler, Heime, Warenhäuser, Bahnhöfe, Flughäfen, Sport- und Bildungsstätten oder Golfclubs für die Marketingidee eines originellen Freiluftsalons namens Kuba auch begeistern.

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