Zu guter Letzt: Kommunikationsprobleme gefährden die Gesundheit

Die Kommunikationsbranche kann sich eine neue Mission auf die Fahne schreiben: Verhindern, dass die Jugend schon im zarten Alter an der Flasche hängt und schlotet wie die Schornsteine.

Das Internet, das böse Tier, ist ja schon für vieles verantwortlich gemacht worden: Spielsucht wegen all der Online-Casinos, Kaufrausch bei Ebay-Shoppern, zerfallende Moral wegen der zahllosen Sex-Sites. Nun äussert ein österreichischer Arzt den Verdacht, dass das Internet einen Einfluss auf die Abhängigkeit Jugendlicher von Nikotin und Alkohol habe. «Junge Menschen haben heute meines Erachtens ein Kommunikationsproblem», meint Reinhard Haller vom Suchtkrankenhaus Maria Ebene in Frastanz bei Feldkirch gemäss SDA. Jugendliche könnten über das Internet perfekt kommunizieren. Face to face aber hätten sie Probleme, anderen etwas mitzuteilen, Gefühle auszudrücken oder jemanden um etwas zu bitten. Das habe dazu geführt, dass an die Stelle der persönlichen Kommunikation Ersatz-Kommunikationsweisen treten. «Das Rauchen ist ein typisches Beispiel dafür», so Haller.
Da kann sich doch die Kommunikationsbranche mit all ihrem Kommunikations-Know-how eine neue Mission auf die Fahne schreiben: Verhindern, dass die Jugend schon im zarten Alter an der Flasche hängt und schlotet wie die Schornsteine.

More articles on the topic