Zu guter Letzt: Knapp daneben

Immer wieder werden Stimmen laut, die behaupten, der Blick gehe etwas unsensibel mit der Würde und der Privatsphäre von toten Personen und deren Hinterbliebenen um. Ein aktueller Fall beweist: Die Stimmen liegen falsch. Völlig falsch.

Der tragische Fall der Angela S., die bei einem Autounfall ihr Leben verlor, zeigt: Der Blick ist stets bemüht, in seiner Berichterstattung Respekt vor den Toten zu bewahren. Manchmal klappt es halt einfach nicht so, wie es sollte, und der schwarze Balken landete nicht ganz dort, wo er eigentlich hingehört. Aber es ist schliesslich der Wille, der zählt. Die Werbewoche-Onlineredaktion hat übrigens nachträglich versucht, die Augen der Frau etwas zu verschleiern – aus Respekt natürlich.

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