Zu guter Letzt: Kleistermeisters Mann in Moskau

Die eigentlich primär in der Schweiz tätige Eventagentur Kleistermeister ist unverhofft zu einem Auftrag in Moskau gekommen. Auftraggeber war der russische Kulturminister Igor Puschkin.

Die eigentlich primär in der Schweiz tätige Eventagentur Kleistermeister ist unverhofft zu einem Auftrag in Moskau gekommen. Im Februar platzte der russische Kulturminister Igor Puschkin in den von der Luzerner Agentur organisierten Grossanlass im Iglu-Dorf Engelberg-Titlis. Im Internet hatte er von der Eskimo-Extravaganza erfahren und kam darauf kurzerhand in die Schweiz um herauszufinden, ob sich das Konzept auch für Sibirien anpassen liesse.
Offenbar sofort angetan vom Anlass (zu dem er eigentlich nicht eingeladen war), habe er schon bald munter mitgefeiert, schreibt Kleistermeister-Geschäftsführer Marc Zehnder. «Zum Glück hatten die Gäste damit weniger Probleme als ich. Trotzdem versuchte ich ihn so gut es ging abzuschotten – und versorgte ihn mit Wodka, den er trank, als wäre es Wasser.» Gegen ein Uhr morgens sei es dann geschehen: Puschkin fragte, ob Zehnder ihm seine Geburtstagsparty organisieren würde. In Moskau.
Um die Details zu besprechen sei Puschkin später nochmal in die Schweiz gereist: Im Schlepptau hatte er eine Truppe des staatlichen russischen Fernsehens Ruskki TV, die seine Auslandreise auf Schritt und Tritt verfolgte, wie es im Schreiben der Agentur weiter heisst. So habe sich Kleistermeister auf einmal im russischen Fernsehen wiedergefunden. Das von der Eventagentur organisierte Fest in Moskau fand dann letztlich am 14. November statt.
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Und nun die Auflösung: Diese Geschichte wäre eine gute Geschichte, wenn sie wahr wäre. Leider ist sie erfunden. Das Fazit: Mehr Kleister als Meister.

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