Zu guter Letzt: Kleines Redesign

Eine griechische Designerin hat Alltagsgegenstände so modifiziert, dass sie komplett unbrauchbar werden.

Ein Redesign bedeutet nicht zwingend Verbesserung. So hat sich beispielsweise Werbewoche-Motzer Theophil Butz vor ein paar Monaten völlig zu Recht über die «miese Modernisierung» des Käseunion-Logos ausgelassen («Der Motz von Butz», 19/2013). Schöne oder gut funktionierende Dinge darf man getrost so lassen, wie sie sind. Oder aber man bewegt sich offiziell in die falsche Richtung. So wie die Designerin und Architektin Katharina Kamprani aus Athen. Unter dem Namen KK Studios hat sie klassische Alltagsgegenstände so verändert, dass bereits das Betrachten Kopfschmerzen verursacht. Die mühsam modifizierten Stühle, Giesskannen und Teller haben inzwischen das Internet erobert. Auch wenn es vermutlich noch nie so leicht gefallen ist, ein gutes Konzept nicht in die Tat umzusetzen… (hae)

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