Zu guter Letzt: Kindersegen dank Fussball
Die Fussball-WM 2006 sorgte anscheinend nicht nur bei den Fernsehsendern für hohe Quoten. Auch deutschen Geburtskliniken wird sie bald einen Höhenflug in der Statistik bescheren.
Die Fussball-WM 2006 sorgte anscheinend nicht nur bei den Fernsehsendern für hohe Quoten (siehe ). Auch deutschen Geburtskliniken wird sie bald einen Höhenflug in der Statistik bescheren. «Genaue Zahlen über einen Babyboom nach der WM haben wir natürlich erst in ein paar Monaten. Aber unsere Geburtsvorbereitungskurse sind übervoll», sagte Rolf Kliche, der Leiter der Kasseler Geburtsklinik Dr. Koch, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Man gehe von einem Plus von 10 bis 15 Prozent aus.
Mehr Geburten neun Monate nach einem Ereignis wie der Fussball-WM seien nur auf den ersten Blick überraschend, sagte Kliche. «Wer eine positive Grundstimmung hat, wird auch einfacher schwanger.» Die Euphorie habe sich anscheinend auf alle Lebensbereiche ausgedehnt. «Die Erregung im Spiel hat bei vielen offenbar noch angehalten und wurde nach dem Abpfiff anderweitig genutzt», meinte Kliche gegenüber der Süddeutschen weiter. Man sei gespannt, ob bei den Namen dann Lukas, Bastian oder Jens besonders populär werden.
Bezogen auf Schweizer Verhältnisse ist zu hoffen, dass die Schweizer Nati an der EM 08 besser abschneidet als am Freundschaftsspiel gegen Deutschland von letztem Mittwoch. Und das nicht nur im Interesse des Schweizer Fernsehens. Sondern auch, um der demografischen Entwicklung eine neue Richtung zu geben. Vorläufig bleibt auf alle Fälle offen, ob im Frühjahr 2009 in den Zivilstandsregistern die Namen Alex, Ludovic, Hakan oder Blerim häufiger auftauchen werden.
Mehr Geburten neun Monate nach einem Ereignis wie der Fussball-WM seien nur auf den ersten Blick überraschend, sagte Kliche. «Wer eine positive Grundstimmung hat, wird auch einfacher schwanger.» Die Euphorie habe sich anscheinend auf alle Lebensbereiche ausgedehnt. «Die Erregung im Spiel hat bei vielen offenbar noch angehalten und wurde nach dem Abpfiff anderweitig genutzt», meinte Kliche gegenüber der Süddeutschen weiter. Man sei gespannt, ob bei den Namen dann Lukas, Bastian oder Jens besonders populär werden.
Bezogen auf Schweizer Verhältnisse ist zu hoffen, dass die Schweizer Nati an der EM 08 besser abschneidet als am Freundschaftsspiel gegen Deutschland von letztem Mittwoch. Und das nicht nur im Interesse des Schweizer Fernsehens. Sondern auch, um der demografischen Entwicklung eine neue Richtung zu geben. Vorläufig bleibt auf alle Fälle offen, ob im Frühjahr 2009 in den Zivilstandsregistern die Namen Alex, Ludovic, Hakan oder Blerim häufiger auftauchen werden.
