Zu guter Letzt: Kein Piep mehr für «Fuck»
Im US-Fernsehen und –Radio sollen bald wieder Flüche ausgestossen und auch ausgestrahlt werden dürfen. Die Justiz hat ein Verbot der US-Medienaufsicht FCC gekippt, da es gegen das Recht auf freie Meinungsäusserung verstosse.
Die Regeln gegen Fluchen und andere unanständige Inhalte seien von einer gegen die Verfassung verstossenden Unbestimmtheit und verstiessen gegen die Freiheit der Meinungsäusserung. Dies entschied ein Berufungsgericht am Dienstag in New York. Damit bestätigten die Richter den Entscheid des Gerichts aus erster Instanz zu einem Streit zwischen der FCC und der US-Senderkette Fox. Das Gericht hatte 2006 gemäss SDA festgestellt, dass die geltenden Regeln eine lähmende Wirkung auf die Gestaltung von Rundfunkprogrammen habe.
Zu einem grossen Teil stammen die geltenden Vorschriften aus den 70er Jahren. Sie verbannen eine ganze Reihe von Ausdrücken aus Radio und Fernsehen. Allen Medien, die diese Worte nicht durch einen elektronischen Piep-Ton überlagern, drohen hohe Geldbussen. Die FCC machte dabei einen Unterschied zwischen Fiktion wie Kriegsfilmen und anderen Programmen. Demnach ist Schauspielern in Filmen Flüche wie «fucking»
erlaubt, Musikern bei einer übertragenen Preisverleihung aber nicht.
Wie das Berufungsgericht erklärte, enthalte die englische Sprache viele kreative Arten, Sexualorgane und sexuelle Aktivitäten oder eine Erektion zu beschreiben. Selbst wenn die FCC eine genaue Liste solcher Worte erstellen wollte, um diese zu verbieten, würden jeden Tag neue Schimpfworte und unanständige Ausdrücke
erfunden.
Zu einem grossen Teil stammen die geltenden Vorschriften aus den 70er Jahren. Sie verbannen eine ganze Reihe von Ausdrücken aus Radio und Fernsehen. Allen Medien, die diese Worte nicht durch einen elektronischen Piep-Ton überlagern, drohen hohe Geldbussen. Die FCC machte dabei einen Unterschied zwischen Fiktion wie Kriegsfilmen und anderen Programmen. Demnach ist Schauspielern in Filmen Flüche wie «fucking»
erlaubt, Musikern bei einer übertragenen Preisverleihung aber nicht.
Wie das Berufungsgericht erklärte, enthalte die englische Sprache viele kreative Arten, Sexualorgane und sexuelle Aktivitäten oder eine Erektion zu beschreiben. Selbst wenn die FCC eine genaue Liste solcher Worte erstellen wollte, um diese zu verbieten, würden jeden Tag neue Schimpfworte und unanständige Ausdrücke
erfunden.
