Zu guter Letzt: Katholische Boygroup stürmt Hitparade
Nach Papst Johannes Paul II, dessen CD «Papa remixed» sich 1999 über eine Million verkaufte, will es die katholische Kirche erneut wissen. Eine CD mit drei singen Priestern ist die grosse Hoffnung des Weihnachtsgeschäfts.
Nach Papst Johannes Paul II, dessen CD «Papa remixed» sich 1999 über eine Million verkaufte, will es die katholische Kirche erneut wissen. Eine CD mit drei singen Priestern ist die grosse Hoffnung des Weihnachtsgeschäfts. Und wenn die Kirche etwas macht, dann aber richtig. Das Debütalbum «The Priests» mit dem Gesang von Pater Eugene, Pater Martin und Pater David wird gleichzeitig in 32 Ländern lanciert. Eminems Manager hat seine Finger mit im Spiel und U2-Produzent Mike Hedges ist für den Sound verantwortlich.
Zielpublikum der katholischen Boygroup sind nicht nur 1,1 Milliarden Katholiken, sondern auch Anders- und Ungläubige, die Gefallen an geistlicher Unterhaltungsmusik gefunden haben. Obwohl das Medieninteresse an den drei Tenören gewaltig ist, kennen die nordirischen Priester keine Starallüren. Im Gegensatz zu anderen Popgrössen üben sie sich in Bescheidenheit und suchen den Ruhm nicht krampfhaft. Die Idee, ins umkämpfte Weihnachtsgeschäft einzusteigen, ist von der Plattenfirma gekommen. Einen Grossteil ihrer Einnahmen wollen die Priester für wohltätige Zwecke verwenden. Papst Benedikt XVI ist jedoch alles andere als begeistert von diesem neuen Trend. Seiner Meinung nach darf die «Musica sacra» nicht zur «rhythmischen Ekstase» verwendet werden, sondern soll der «Anbetung in Geist und Wahrheit» dienen.
Zielpublikum der katholischen Boygroup sind nicht nur 1,1 Milliarden Katholiken, sondern auch Anders- und Ungläubige, die Gefallen an geistlicher Unterhaltungsmusik gefunden haben. Obwohl das Medieninteresse an den drei Tenören gewaltig ist, kennen die nordirischen Priester keine Starallüren. Im Gegensatz zu anderen Popgrössen üben sie sich in Bescheidenheit und suchen den Ruhm nicht krampfhaft. Die Idee, ins umkämpfte Weihnachtsgeschäft einzusteigen, ist von der Plattenfirma gekommen. Einen Grossteil ihrer Einnahmen wollen die Priester für wohltätige Zwecke verwenden. Papst Benedikt XVI ist jedoch alles andere als begeistert von diesem neuen Trend. Seiner Meinung nach darf die «Musica sacra» nicht zur «rhythmischen Ekstase» verwendet werden, sondern soll der «Anbetung in Geist und Wahrheit» dienen.

