Zu guter Letzt: Kasachstan schlägt zurück
In Sacha Baron Cohens Film «Borat» kam Kasachstan wahrlich nicht gut weg. Nun geht der zentralasiatische Staat in die Offensive und will sich mit der neuen Produktion «Mein Bruder Borat» als fortschrittlichen Staat präsentieren.
In «Borat» hatte der britische Komiker einen kasachischen Reporter auf US-Reise gespielt. Dabei zeigte er Kasachstan als rückständigen Staat, in dem Minderheiten diskriminiert werden und Prostitution sowie Kriminalität alltäglich sind. Gar keine Freude am Film hatte die Kasachische Führung. Nun schlägt der ölreiche Staat zurück – «Mein Bruder Borat» soll es richten. Im Streifen, der 2011 herauskommen soll, besucht ein junger Amerikaner Borats Heimat und findet einen wohlhabenden und modernen Staat vor. Man wolle vom Erfolg und von der Berühmtheit Borats im Westen profitieren und so den Leuten das «echte Kasachstan» zeigen, meint der Kasachische Regisseur dazu. Gute Idee, kommt aber doch etwas spät. Schliesslich liess «Borat» 2006 die Kinokassen klingeln.

