Zu guter Letzt: Journalistinnen haben am Tag der Frau wenig Grund zum Feiern
Reporter ohne Grenzen erinnert anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März an das Schicksal all jener Frauen, die wegen ihrer Arbeit als Journalistinnen bedroht, eingeschüchtert, verhaftet oder gar ermordet werden.
Reporter ohne Grenzen erinnert anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März an das Schicksal all jener Frauen, die wegen ihrer Arbeit als Journalistinnen bedroht, eingeschüchtert, verhaftet oder gar ermordet werden. Alleine im Jahr 2006 verloren elf Reporterinnen in Ausübung ihres Berufes ihr Leben, sieben Journalistinnen müssen den 8. März hinter Gittern verbringen. Als prominentestes Beispiel für die Gefährdung von investigativen Journalistinnen nennt die Organisation den Mord an Anna Polikowskaja vom vergangenen Oktober. Die zweifache Mutter habe ihre kritische Haltung zur Tschetschenien-Politik der russischen Regierung mit ihrem Leben bezahlt.
Von den 82 Reporterinnen und Reportern, die 2006 in Ausübung ihres Berufes getötet wurden, waren elf Frauen, was neun Prozent enspricht. Im Jahr 2005 waren es beinahe 13 Prozent. 2004 war er 7,5 Prozent, 2003 lag er bei 2,5 Prozent.
Zentralasien erwies sich 2006 als besonders gefährlicher Dienstort für Journalistinnen. Ogulsapar Muradova, Radio Free Europe-Korrespondentin in Turkmenistan, kam im September im Gefängnis um. Sie war im Juni verhaftet worden, nachdem sie behördenkritische Berichte veröffentlicht und einer französischen Journalistin bei ihrer TV-Dokumentation über Turkmenistan geholfen hatte. Im benachbarten Usbekistan ist die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Umida Niyazova seit 22. Januar hinter Gittern. Ihr drohen zwischen fünf und zehn Jahren Haft, weil sie Zeugenaussagen über das Massaker in Andischan im Jahr 2005 in Umlauf gebracht hatte.
Reporterinnen wurden auch Opfer der Gewalt, die von bewaffneten Gruppen im Irak ausgeht. Atwar Bahjat vom Fernsehsender Al-Arabiya wurde mit ihrem Team entführt und später ermordet, nachdem sie über das Bombardement eines schiitischen Schreins in Samarra im Februar 2006 berichtet hatte.
Reporter ohne Grenzen begrüßt ganz besonders das Engagement all jener mutigen Frauen, die sich weltweit für Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen. Und zum Schluss eine gute Nachricht: In diesem Jahr kam bisher keine Journalistin ums Leben.
Von den 82 Reporterinnen und Reportern, die 2006 in Ausübung ihres Berufes getötet wurden, waren elf Frauen, was neun Prozent enspricht. Im Jahr 2005 waren es beinahe 13 Prozent. 2004 war er 7,5 Prozent, 2003 lag er bei 2,5 Prozent.
Zentralasien erwies sich 2006 als besonders gefährlicher Dienstort für Journalistinnen. Ogulsapar Muradova, Radio Free Europe-Korrespondentin in Turkmenistan, kam im September im Gefängnis um. Sie war im Juni verhaftet worden, nachdem sie behördenkritische Berichte veröffentlicht und einer französischen Journalistin bei ihrer TV-Dokumentation über Turkmenistan geholfen hatte. Im benachbarten Usbekistan ist die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Umida Niyazova seit 22. Januar hinter Gittern. Ihr drohen zwischen fünf und zehn Jahren Haft, weil sie Zeugenaussagen über das Massaker in Andischan im Jahr 2005 in Umlauf gebracht hatte.
Reporterinnen wurden auch Opfer der Gewalt, die von bewaffneten Gruppen im Irak ausgeht. Atwar Bahjat vom Fernsehsender Al-Arabiya wurde mit ihrem Team entführt und später ermordet, nachdem sie über das Bombardement eines schiitischen Schreins in Samarra im Februar 2006 berichtet hatte.
Reporter ohne Grenzen begrüßt ganz besonders das Engagement all jener mutigen Frauen, die sich weltweit für Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen. Und zum Schluss eine gute Nachricht: In diesem Jahr kam bisher keine Journalistin ums Leben.
