Zu guter Letzt: Joints sollen Wahlkampf beruhigen
Schwarze Schafe, nackte Haut, überklebte Plakate, frisch gepflückte Sonnenblumen, und nun auch weiche Drogen – im diesjährigen Wahlkampf setzen alle Akteure auf ungewöhnliche Mittel. Um auf den aggressiven Wahlkampf der SVP aufmerksam zu machen, hat die Juso des Kantons Schwyz nun eine spezielle Fingerübung durchgeführt.
Schwarze Schafe, nackte Haut, überklebte Plakate, frisch gepflückte Sonnenblumen, und nun auch weiche Drogen – im diesjährigen Wahlkampf setzen alle Akteure auf ungewöhnliche Mittel. Um auf den aggressiven Wahlkampf der SVP aufmerksam zu machen, hat die Juso des Kantons Schwyz nun eine spezielle Fingerübung durchgeführt. Sie hat den acht Nationalratskandidaten des Kantons Schwyz handgefertigte Joints zugeschickt. «Wir verstehen unsere Aktion als Anregung zur Diskussion über den aggressiven Wahlkampf», sagte Juso-Ständeratskandidat Patrick Nauer gegenüber 20minuten.ch. Politik dürfe nicht gewalttätig sein, sondern solle Lösungsvorschläge und Inhalte bieten, sagte er weiter. Was die Juso in ihren selbst präparierten Geschenken für Inhalte bietet, will Nauer allerdings nicht verraten. Er wisse, dass der Versand von THC-haltigen Joints strafbar wäre. Aber auch das sei Teil der Provokation. Man verstehe die Aktion als Reaktion auf die umstrittene SVP-Kampagne mit den schwarzen Schafen. «Wir wollen die Frage aufwerfen, ob politische Werbung illegal sein darf oder nicht. Wir finden: Nein!» Das heisst wohl, dass sich in den vermeintlichen Wundertüten kaum berauschende Substanzen befinden. Aber allemal eine gute Portion starker Tobak.
