Zu guter Letzt: Ist das ein Werbefilm?

Der Kurzfilm «Man in a Cube» handelt von einem Schriftsteller, der in einem Kunstwerk mitten auf dem Astor Place in New York wohnt.  

Der Schriftsteller Dave wollte der Hektik der Stadt entfliehen und trotzdem ihre kreative Energie nicht verlieren. Also hat er sich in einem 2,4m breiten Kubus aus schwarzem Stahl inmitten der Passantenströme häuslich eingerichet um ohne Kontakt zur Aussenwelt in Ruhe zu schreiben. Die Box verlässt er nur nachts.

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Im Kubus entdeckt Dave die Ruhe schliesslich überraschend in sich selbst – dank einer speziellen 60-Sekunden-Meditation. Er braucht die Box nun nicht mehr und zieht aus. Das Video endet mit dem Logo der Whil-Meditationstechnik.

//www.youtube.com/watch?v=Wcl9NPl481k

Wer den extrem realistisch dokumentierten Lebensraum von Dave inspirierend findet, ist etwas enttäuscht zu hören, dass es vollkommen unmöglich ist, im Kubus zu wohnen. Den Schriftsteller Dave gibt es zwar, aber die Geschichte ist fiktiv. Die Betreiber der Plattform Whil.com wollen mit dem erfolgreichen Video den «Technostress» bekämpfen.

Nebenbei betreiben sie aber auch ein Label für Yoga und Outdoor Fashion. Es scheint ihnen wichtig zu beteuern, dass das mit dem Film überhaupt nichts zu tun habe. Werbung über zwei Ecken machen sie damit nun aber bestimmt. (sis)
 

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