Zu guter Letzt: Hollywood und die Rauschmittelwerbung

Zwei russische Kinoketten sollen je rund 16'450 Euro Geldstrafe zahlen, nachdem sie das Drogen- und Alkoholdrama «The Wolf of Wall Street» gezeigt haben. Warum?: Rauschmittelwerbung.

Die Kinos hätten illegal Werbung für Rauschmittel gemacht, sagte Richterin Jelena Fjodorowa in Nowosibirsk am Freitag der Agentur Itar-Tass. Die Kinobetreiber betonten hingegen, das Kulturministerium in Moskau habe den Hollywood-Streifen freigegeben. In anderen russischen Städten war der Film nicht beanstandet worden.

Jelena Fjodorowa hätte dieser kleine Comic wohl besser gefallen:

//www.youtube.com/watch?v=ATgLgyjKMC0

 
 
Aber vermutlich hat die Richterin den Film «The Wolf of Wall Street» gar nicht gesehen. Sonst würde sie wohl kaum von «Rauschmittelwerbung» sprechen. Ansonsten müsste der Richterin vielleicht mal jemand erklären, was mit dem Wort «Werbung» eigentlich so gemeint ist. (uma/SDA)

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