Zu guter Letzt: Harry Potter zaubert für Magic X
Warner Bros. reagiert empfindlich, wenn jemand versucht, vom Erfolg des Kassenschlagers «Harry Potter» zu profitieren. Jüngst hatte das Filmunternehmen versucht, einen Bollywood-Streifen mit dem Namen «Hari Puttar: A Comedy of Terrors» zu stoppen – vergebens. Nun wird gegen Magic X geklagt. Der Grund: Die Schweizer Erotikkette vertreibt Kondome mit dem Namen «Harry Popper».
Zugegeben, neben dem Namen gibt es noch andere Parallelen: Das auf der Verpackung abgebildete rosarot genippte Kondom trägt eine Nickelbrille und schwingt einen Zauberstab in der Hand. Ob deswegen aber wirklich Verwechslungsgefahr besteht, darf bezweifelt werden. Entscheiden wird in den kommenden Tagen das Schwyzer Kantonsgericht. Fragt sich aber, ob Warner Bros. Kampf nicht vergebliche Mühe ist. Schliesslich müsste die halbe Pornofilmbranche verklagt werden. Witzige Nachahmungen von Blockbuster-Titeln gibt es zur Genüge: «Lord of the Strings» oder «Strip langsam» sind nur zwei kreative Ergüsse.

