Zu guter Letzt: Googles ultimative Lösung für das Privatsphäre-Problem

Google steht öfters mal in der Kritik – die Privatsphäre der Nutzer sei nicht gewährleistet, heisst es. Wer nun aber denkt, der oberste Konzern-Chef, Eric Schmidt, sei sich dieser Problematik nicht bewusst, liegt völlig falsch.

Gegenüber dem Wall Street Journal gab er nämlich laut Tagesanzeiger.ch zu bedenken, dass die Gesellschaft nicht verstehe, «was passiert, wenn alles verfügbar, kenntlich und von jedem jederzeit aufgezeichnet wird». Über diese Dinge müsse die Gesellschaft «wirklich nachdenken». Doch nein, dies sind nicht nur leere Worte. Herr Schmidt präsentiert auch gleich DIE Lösung: Man müsse den jungen Nutzern von sozialen Netzwerken und anderen Online-Diensten die Möglichkeit geben, ab einem gewissen Alter eine neue Identität aufzubauen. Er möchte, dass Jugendliche bei Erreichen der Volljährigkeit ihren Namen ändern können. So könnte verhindert werden, dass sich im Internet publizierte Jugendsünden wie Promille-Partys oder Oben-Ohne-Fotos für das spätere Berufsleben negativ auswirken. Wenn das mal kein solider Ansatz ist. Wie ernst es dem Herrn mit diesem Vorschlag ist, sei an dieser Stelle mal offen gelassen. Vor dem Hintergrund, dass Google laut Medienberichten daran arbeiten soll, dass Fotos, Status-Updates und andere Inhalte von Facebook-Nutzern ohne Umwege sofort über die Suchmaschine gefunden werden können, scheinen die Worte Schmidts doch eher ein kleines bisschen absurd.

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