Zu guter Letzt: Goldener Windbeutel für Actimel
«Actimel stärkt die Abwehrkräfte und hilft gegen Erkältung»: Eine Werbephrase, die jedem regelmässigen TV-Konsumenten wohl noch in den Ohren dröhnt. Nun hat Foodwatch dem Hersteller Danone den Goldenen Windbeutel 2009 für die dreisteste Werbelüge des Jahres verliehen.
«Actimel stärkt die Abwehrkräfte und hilft gegen Erkältung»: Eine Werbephrase, die jedem regelmässigen TV-Konsumenten wohl noch in den Ohren dröhnt. Jedoch eine wahre, wie das Unternehmen auf der Homepage Actimel.de verkündet. Der Öko-Test gebe Actimel die Note gut, zehn Jahren klinische Forschung und über 30 Studien hätten Actimel die Aktivierung von Abwehrkräften nachgewiesen. Und dennoch hat die Verbraucherorganisation Foodwatch dem Hersteller Danone den Goldenen Windbeutel 2009 für die dreisteste Werbelüge des Jahres verliehen. Actimel als Wundermittel gegen Erkältung sei ein «grosses probiotisches Märchen», wie Anne Markwardt, Leiterin der Foodwatch-Kampagne Abgespeist.de, in einer OTS-Meldung zitiert wird. Das Trinkjoghurt stärke nicht nur das Immunsystem gerade mal ähnlich gut wie herkömmliche Naturjoghurts es sei auch noch viermal so teuer.
Mehr als 35’000 Verbraucher haben dies bei der Internet-Wahl zum Goldenen Windbeutel ebenso gesehen. Rund 47 Prozent der Stimmenden sahen in Actimel den dreistesten Fall von Etikettenschwindel. Ziel der Foodwatch-Kampagne sei es, die legalen Werbelügen der Lebensmittelhersteller zu entlarven und den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, ihren Ärger über Etikettenschwindel zum Ausdruck zu bringen. Damit soll weiterführend bezweckt werden, dass diese Unternehmen ihre Werbepraktiken einstellen.
Damit ist Actimel jedoch nicht ganz einverstanden, denn der Trinkjoghurthersteller ist auf seiner Homepage überzeugt: «Unsere Werbung ist inhaltlich korrekt. Das war in der Vergangenheit so. Und das gilt auch für die Zukunft». Abgespeist.de gibt sich dennoch grosszügig: auf www.abgespeist.de hat der Verbraucher die Möglichkeit, Danone ein vorgefertigtes «Glückwunschtelegramm» zukommen zu lassen.
Mehr als 35’000 Verbraucher haben dies bei der Internet-Wahl zum Goldenen Windbeutel ebenso gesehen. Rund 47 Prozent der Stimmenden sahen in Actimel den dreistesten Fall von Etikettenschwindel. Ziel der Foodwatch-Kampagne sei es, die legalen Werbelügen der Lebensmittelhersteller zu entlarven und den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, ihren Ärger über Etikettenschwindel zum Ausdruck zu bringen. Damit soll weiterführend bezweckt werden, dass diese Unternehmen ihre Werbepraktiken einstellen.
Damit ist Actimel jedoch nicht ganz einverstanden, denn der Trinkjoghurthersteller ist auf seiner Homepage überzeugt: «Unsere Werbung ist inhaltlich korrekt. Das war in der Vergangenheit so. Und das gilt auch für die Zukunft». Abgespeist.de gibt sich dennoch grosszügig: auf www.abgespeist.de hat der Verbraucher die Möglichkeit, Danone ein vorgefertigtes «Glückwunschtelegramm» zukommen zu lassen.
