Zu guter Letzt: Gesichtsverpachtung
Es waren einmal zwei Studenten, die sich irgendwie ihr Studium finanzieren mussten. Sie überlegten, wie sie zu Geld kommen könnten. Und hatten dabei eine aussergewöhnliche Idee.
Die Lösung für ihre Geldsorgen heisst Buy my Face – ein Gesichterverpachtungsunternehmen. Benötigt haben die Studenten nur einen guten Makeup-Koffer, weiter nichts. Zu Beginn boten sie Verwandten und Bekannten mit Geschäftsverbindungen an, sich für 1 Pfund pro Tag Logos und Werbeslogans auf das Gesicht zu malen. Bald schon sprach sich der Dienst herum, und grössere Fische bissen an. Den Durchbruch schafften sie mit dem Wettbüro Paddy Power der Steuerberatungsfirma Ernst & Young. Nun wurden sie sogar auf Reisen, in die Oper oder auf eine Skitour geschickt. Auch aus Deutschland und aus den USA sollen sie schon Anfragen haben. Natürlich kostete die Dienstleistung bald nicht mehr bloss 1 Pfund – unterdessen sollen der Ökonom und der Chirurg bereits über 30‘000 Pfund mit der Verpachtung ihrer Gesichter verdient haben.
Ganz neu ist die Idee, den eigenen Körper als Werbefläche zu verkaufen, nicht (siehe beispielsweise hier). Aber es scheint nach wie vor zu funktionieren – wieso also nicht …
(Quelle: Tages-Anzeiger)
