Zu guter Letzt: Geld fürs Nichtstun

«Sun, fun and nothing to do», davon träumt nicht nur der Schweizer Blödelbarde Peach Weber. Die Aussicht auf «den besten Job der Welt» hat das Interesse von hunderttausenden Menschen aus der ganzen Welt geweckt. In Australien wird nach einer Person gesucht, die sich gerne fürs Ausspannen am Strand fürstlich bezahlen lassen möchte.

«Sun, fun and nothing to do», davon träumt nicht nur der Schweizer Blödelbarde Peach Weber. Die Aussicht auf «den besten Job der Welt» hat das Interesse von hunderttausenden Menschen aus der ganzen Welt geweckt. In Australien wird nach einer Person gesucht, die sich gerne fürs Ausspannen am Strand fürstlich bezahlen lassen möchte.
Wegen des grossen Andrangs brach die Internetseite, auf der der australische Bundesstaat Queensland einen «Island Caretaker» sucht, bereits an ihrem ersten Tag im Netz zusammen, wie die Regionalregierung diese Woche mitteilte. Rund 300’000 Menschen hätten die Webseite besucht, sagte eine Sprecherin. «Wir hatten sogar Besucher aus der Mongolei und dem Vatikanstaat auf der Internetseite.» Insgesamt hätten vor dem Zusammenbruch der Internetseite noch 350 Menschen ihre Bewerbung einreichen können. Von der Schweizer Pferdezüchterin bis zum britischen Teenager – unter den Bewerberinnen und Bewerbern um den begehrten Platz an der Sonne sei alles dabei. Zum Aufgabengebiet der auf ein halbes Jahr befristeten Stelle zählen so verlockende Tätigkeiten wie baden, schnorcheln und in der Sonne braten. Als einzige wirkliche Arbeitsleistung wird das Führen eines Internetblogs über die Vorzüge der Insel gefordert.
Der Gewinner des Auswahlverfahrens bekommt für die sechs Monate «Arbeit» umgerechnet 120’000 Franken sowie die Anreise bezahlt. Auf der Hamilton-Insel im Great Barrier Reef kann der «Island Caretaker» dann umsonst in einer millionenteuren Villa an der Küste wohnen. Bewerbungen werden bis zum 22. Februar entgegengenommen.

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