Zu guter Letzt: Geile Mediaplanung

Normalerweise machen branchenfremde Werbetreibende um Pornoseiten einen weiten Bogen. Nicht so die Piratenpartei Österreich. Ziemlich clever...

Die Partei buchte in den vergangenen Tagen Bannerplätze auf dem Pornoportal Youporn.com. Ein Bild der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, versehen mit dem Satz «Johanna möchte dir zuschauen!».

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Screenshot Youporn.com via Futurezone.at

Verlinkt ist der Banner auf eine Piratenpartei-Seite, die sich gegen ein geplantes Staatsschutzgesetz, bei dem es beispielsweise um Vorratsspeicherung geht, stark macht. Der Screenshot hat sich von Futurezone.at via Twitter über verschiedene reichweitenstarke Blogs wie Nerdcore und Schleckysilberstein in Windeseile verbreitet und hunderttausende von Menschen erreicht. «So effektiv hat wohl noch keine politische Partei mit bisher rund 40 Euro Werbung gemacht.» freut sich Piraten-Spitzenkandidat Claus-Peter Wiesinger gegenüber dem Portal Futurezone.at. Es gehe darum, die Konsequenzen der Überwachung dort sichtbar zu machen, wo die Privatsphäre wichtig sei. Dem bleibt eigentlich nicht hinzuzufügen. Ausser, dass mittlerweile weitere Sujets hinzugekommen sind. Einerseits sagt Bundeskanzler Werner Faymann «Ich kann nicht, wenn Johanna zuschaut!» – anderseits wurde auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Banner beglückt. Claim: «Weiss Mutti was du da tust?». Gute Ideen können in der heutigen Zeit sehr viel Geld ersetzen. (hae)

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Screenshot Youporn.com, Piratenpartei Österreich via Futurezone.at

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