Zu guter Letzt: Fussballkampf abseits des Rasens
Der deutsche Bezahlfernsehsender Premiere will, dass die «Sportschau» der ARD auf den späteren Abend verschoben wird. Zwar ist jedem das televisionäre Kicken im Free-TV zu gönnen – in einem weiteren Zusammenhang sollten aber die befreienden Konsequenzen für Paare nicht vergessen werden.
In Deutschland geht das Gerangel um die Bundesligarechte wieder los. Wie bereits in der letzten Rechte-Runde steht auch dieses Mal von Seiten des Bezahlfernsehsenders Premiere die Forderung im Raum, dass die «Sportschau» auf ARD erst am späteren Abend gesendet werde. Damit will Premiere-Vorstandsvorsitzender Georg Kofler die Bundesliga-Spiele auf seinem Sender exklusiver machen. Die ARD hingegen will darum kämpfen, dass die «Sportschau», welche eine Zusammenfassung der Bundesliga-Spiele bietet, auch weiterhin samstags um 18.30 Uhr über den Bildschirm flimmert. «Sportschau»-Chef Steffen Simon sagte gegenüber der Zeitung Westfälische Rundschau, dass das Format möglicherweise gekippt würde, müsste man den Termin verschieben: «Wenn der frei empfangbare Fussball erst um 22 Uhr gesendet wird, wird er irgendwo stattfinden, aber nicht in der ARD».
Natürlich ist jedem das televisionäre Kicken im Free-TV zu gönnen. Für eine ganze Reihe von krisengebeutelten Paaren würde aber immerhin ein möglicher Konfliktherd wegfallen, gäbe es die Sendung nicht mehr. Schliesslich müsste sich dann niemand mehr aufregen über den sattsam bekannten Satz: «Jetzt nicht, Schatz; ich kuck gerade ‚Sportschau’».
Natürlich ist jedem das televisionäre Kicken im Free-TV zu gönnen. Für eine ganze Reihe von krisengebeutelten Paaren würde aber immerhin ein möglicher Konfliktherd wegfallen, gäbe es die Sendung nicht mehr. Schliesslich müsste sich dann niemand mehr aufregen über den sattsam bekannten Satz: «Jetzt nicht, Schatz; ich kuck gerade ‚Sportschau’».
