Zu guter Letzt: Füdligate

Die Junge CVP Zürich hat sich mit einem gar nicht so christlichen Werbesujet in die Nesseln gesetzt.

Wobei die Bezeichnung «Werbesujet» etwas übertrieben ist. Vielmehr handelte es sich beim Sujet, das über die Feiertage für einen kurzen Aufschrei sorgte, um den Versuch eines originellen Facebook-Headers. Die jungen, christlichen Politikfreunde aus Zürich wollten nämlich zeigen, dass sie pro Gotthardsanierungstunnel sind. Mit anderen Worten: für die berühmte zweite Röhre. Diese wird bekanntlich nicht gleichzeitig geöffnet, sondern ersetzt die erste Röhre während deren Sanierung. Sonst könnte es geschehen, dass das Tessin plötzlich von der restlichen Schweiz abgeschnitten und nur noch über den Pass mit Mauleseln zu erreichen ist.

Das Sujet, das die Junge CVP zur Visualisierung gewählt hat, ist alles andere als christlich. Nicht, dass ein Frauenhintern etwas Verruchtes wäre, aber in Kombination mit dem Spruch, dem Thema und… «this is wrong in so many ways»!

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Die Junge CVP hat sich mit der Aktion in die mittlerweile lange Liste der Jungparteien eingereiht, die durch nackte Haut und andere plumpe Aktionen kostengünstig Aufmerksamkeit provozieren. Mit Erfolg. So reicht ein Füdlifoto und ein – mit einem unter dem Strich gar nicht so unorigineller – Spruch, um auf Blick.ch prominent Erwähnung zu finden. Und auf Twitter den obligaten Shitstorm auszulösen. So wissen wir jetzt, dass es in Zürich eine Junge CVP gibt und dass diese sogar eine eigene Meinung hat. Im Gegensatz zu den jungen Grünen mussten sich die jungen Christen hierzu nicht mal selbst ausziehen. Das übernahm nämlich das unbekannte Füdli-Model, das es im Internet bereits zu beachtlicher Berühmtheit gebracht hat – unter anderem mit Auftritten in der Huffington Post oder auf Weekend.at. Sie haben es erraten: Die Unterhose des Anstosses gibt es gar nicht wirklich! Beeindruckend, was man mit Photoshop alles so machen kann! (hae) 

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