Zu guter Letzt: Fremdgehen als letzter Ausweg
Fremdgehen ist keine schöne Sache. Ganz zu schweigen von Vermittlungsportalen wie Ashleymadison.com, die den Ehebruch fördern. Dachten wir bis anhin jedenfalls. Seit heute wissen wir es besser.
Eine globale Umfrage von 123‘000 Fremdgehern, alle aktive Mitglieder der berüchtigten Website Ashleymadison.com, hat nämlich ergeben, dass 88 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen als Grund für ihre Affäre angeben, ihre Ehe retten zu wollen. Die Studie untersucht weiter, welche anderen Auswege unglücklich Verheiratete zunächst probieren, bevor sie sich zu einem Seitensprung mit Ashleymadison.com entscheiden: 78 Prozent der Teilnehmer haben zuvor mindestens eine Alternative gesucht, wie beispielsweise das Sexleben aufzupeppen, eine Paartherapie zu machen oder – extrem erfolgsversprechend – einen Scheidungsanwalt aufzusuchen. 61 Prozent haben sogar drei oder mehr dieser Optionen ausprobiert, bevor sie sich auf ein außereheliches Abenteuer eingelassen haben.
Eine super Sache also, das professionelle Vermitteln von Fremdgeh-Willigen. Wieviele Ehen durch das Fremdgehen tatsächlich gerettet wurden und wieviele endgültig daran zerbrochen sind, hat die Studie leider nicht untersucht.
Und wer genau wissen will, was Männer und Frauen eherettungstechnisch bereits alles ausprobiert haben, bevor sie sich auf Ashleymadison.com angemeldet haben, kann sich die folgende Tabelle zu Gemüte führen.

