Zu guter Letzt: Frankreichs Sponsoren haben die Nase voll
Die Fussballnation Frankreich hat derzeit nichts zu lachen. Der Auftritt an der Fussball-WM war miserabel, die Darstellung der Mannschaft chaotisch. Nicht nur Fans sind von der Nationalelf enttäuscht. Auch Sponsoren haben langsam genug.
Die französische Bank Credit Agricole hat bereits angekündigt, den Geldhahn zuzudrehen. Die Fastfoodkette Quick zog einen Werbespot mit Nationalspieler Nicolas Anelka zurück. Dieser wurde aus dem Team geschmissen, nachdem er den Nationaltrainer übel beschimpft hatte. Die Reaktion der Mannschaft: ein Trainingsboykott. Sponsoringexperten raten, dringend aktiv zu werden, um das Abwandern weiterer Sponsoren zu verhindern. Verband und Spieler sollen – analog zum WM-Erfolg 1998 – als Mannschaft zum eigenen Volk sprechen, sich für die Skandale entschuldigen, so ein Vorschlag, der ein Experte gegenüber dem Branchendienst Horizont äusserte. Auch ein Fairplay- und Teamgeist-Programm könne eine Antwort sein. Gute Idee. Aber gibt es nach der Niederlage vom Dienstag gegen Südafrika noch Hoffnung? Oder ist Hopfen und Malz verloren?
