Zu guter Letzt: Filme grundsätzlich ja, aber…

Mit gut realisierten Image- oder Produktfilmen können Werbeprofis die Website eines Unternehmens sowohl optisch als auch inhaltlich immens aufwerten. Wie man es aber garantiert nicht machen sollte, zeigt Interdiscount mit einem neuen Video.

Die Idee war gar nicht schlecht: Ein Werbefilm soll dem Nutzer die Vorzüge des neuen Betriebssystem Windows 7 erklären. Was wäre da einfacher als ein Gespräch zwischen Kunde und Verkäufer? Das Konzept steht, es gilt eine möglichst reale Beratungssituation in einer Verkaufsfiliale nachzustellen. Nur dann ging wohl Einiges schief. (Zur Information: Der Werbewoche liegen keine genauen Angaben vor, unter welchen Umständen die Produktion ablief. Das skizzierte Szenario ist deshalb rein spekulativer Natur.)
Der Text ist bereit, ab in den nächsten Interdiscount. Professionelle Darsteller zu engagieren wäre zwar keine schlechte Idee, aber ob das dann wirklich authentisch wirkt ist fraglich. Viel einfacher, man nehme zwei Mitarbeitende der Filiale. Zwar könnte es am Auswendiglernen des Textes scheitern, doch dafür hat man in der Filiale ja einen Teleprompter bereit. Das Szenario im Kaffeeräumchen zwei bis dreimal durchspielen, dann kann es losgehen. Et voilà, aber sehen Sie selbst:

> Zum Film

Eines muss man den Machern jedoch lassen. Der Video dürfte eingeschlagen haben wie eine Bombe. Oder wie darf man sich es sonst erklären, dass die Website am Dienstag über Stunden nicht erreichbar war?

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