Zu guter Letzt: Fiebermesser
In Polen verriet ein Plakat den Passanten, ob sie Fieber haben. Hinter der Kampagne steckt unter anderem Saatchi & Saatchi Switzerland.
Es soll Menschen geben, die selbst merken, wenn sie erhöhte Temperatur haben. Und sich dann ins Bett legen, Tee trinken und warten, bis sie wieder gesund sind. Für alle anderen haben Saatchi & Saatchi Switzerland und Saatchi & Saatchi Interactive Solutions Poland in der Warschauer Innenstadt ein interaktives Plakat aufgestellt, welches – versehen mit Wärmebildkamera – dem neugierigen Passanten die Körpertemperatur mitteilte. Fieberkandidaten durften gleich ein Fieber-Selfie erstellen und dieses mit aller Welt teilen. Samt chemischem Lösungsansatz: Theraflu.
Plakate, die mit dem Betrachter interagieren, sind und bleiben eine schöne Sache. Da verkommt es etwas zur Nebensache, dass vermutlcih die wenigsten Menschen die Hilfe einer Aussenwerbung in Anspruch nehmen müssen, um festzustellen, ob sie sich krank fühlen. Zumindest stellt sich jedoch die Frage, wie ernst man die Körpertemperatur-Messung über Wärmesensor nehmen kann, wenn schon die gängigen Messmethoden über verschiedenste Körperöffnungen zu unterschiedlichen und umstrittenen Resultaten führen. Vielleicht gar nicht so wichtig. Denn: Hey, da war ein Plakat, das Fiebermessen konnte! (hae)
