Zu guter Letzt: Fast Food macht Schule
In den USA lockt McDonald's Schüler an. Das ist fragwürdig – aber die Kampagne gefällt trotzdem.
Als Ausnahme mag McDonald's für Kinder akzeptabel sein, als Gewohnheit sicherlich nicht. Dafür ist das Ganze einfach zu ungesund. Zu süss, zu fettig, zu einseitig. Die Ausnahme bildet natürlich auch hier der Sonderfall Schweiz, wo der Fast-Food-Gigant den Kindern jetzt Früchte in die Happy Meals schmuggelt (Werbewoche.ch berichtete). Es soll übrigens auch Kinder geben, die ohne Marketing-Offensive Früchte mögen. Ganz freiwillig und so. Aber nicht nur die Kleinsten fühlen sich im McDonald's-Land Schweiz wohl: Für die Grossen konzipiert Lidl-Schudel Burger, die teuer – und einem echten Burger wesentlich näher sind als Big Mac und Co. Apropos Big Mac: Zum Schulanfang spendiert McDonald's in den USA den Schülern eine von der Agentur Moroch kreierte Kampagne. Einfach und schön. (hae)



Übrigens: Dass die Idee des zweiten Sujets nicht neu ist, zeigen verschiedene Kommentare auf Adsoftheworld.com. Aber eine gute Idee kann man getrost auch mehrmals verwenden.

