Zu guter Letzt: Familiärer Fernsehplausch

Wieso Teenager nicht gerne gemeinsam mit den Eltern vor dem Fernseher sitzen, verrät eine höchst amüsante Kampagne des amerikanischen Online-TV Anbieters HBO.

Das Problem wären ja eigentlich nicht die Eltern. Das Problem ist, dass die jungen Menschen längst nicht mehr im herkömmlichen Sinne fernsehen wollen. Ok, ein «Problem» ist das eigentlich nicht. Höchstens für das Passivste aller Medien, denn es wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten empfindlich an Relevanz und Reichweite einbüssen. Ein Segen ist es allerdings auch nicht wirklich, denn die jungen Leute spielen alternativ nicht im Wald oder lesen Bücher. Sie streamen, was sie sehen wollen: TV-Serien, Musik oder Youtube-Kanäle, deren Macher sie hinter dem Rücken ihrer Eltern zu Superstars klicken.

Der amerikanische TV-Anbieter und Kabelfernsehen-Pionier HBO weiss, wie und wo er die begehrte junge Zielgruppen abholen kann. Wer HBO-Abonnent ist, darf den «Service HBO Go» nutzen. Auf diese Weise lässt sich auf allen möglichen Endgeräten – von Spielkonsolen bis hin zu den Mobile Devices und Smart TVs – ein breites Video on Demand-Angebot nutzen. Also beispielsweise «Game of Thrones» schauen, wann immer und wie oft man möchte.

Da haben die traditionellen Fernsehabende mit Mutter und Vater einen schweren Stand. Nicht nur, dass man schauen muss, was geschaut wird… nicht selten wird das Ganze auch von tiefgründigen Gesprächen begleitet, auf die besonders Halbwüchsige im schwierigen Alter wenig Lust haben. Das muss natürlich nicht so sein. Zumindest in der Werbung eignet sich die Thematik aber hervorragend, um lustige Spots zu produzieren – wie die Agentur SS+K beweist. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=n788zHr0U8o

//www.youtube.com/watch?v=x6xGnuT3vvg

//www.youtube.com/watch?v=N52GiLGp7qA

//www.youtube.com/watch?v=NPISkbzY-bk

//www.youtube.com/watch?v=EKnwouBWKg8

//www.youtube.com/watch?v=ho9_wAcOxWs

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