Zu guter Letzt: Facebook schleicht sich in die Chefetage

Community-Plattformen haben ihren Weg vom Privatleben an den Arbeitsplatz schon lange gefunden. Nun beginnen sie sich auch in der Chefetage auszubreiten.

Community-Plattformen haben ihren Weg vom Privatleben an den Arbeitsplatz schon lange gefunden. Unternehmen wie die Post oder die SBB haben schon damit begonnen, den Zugang zu einzelnen Plattformen sperren zu lassen. Man befürchtete Missbrauch und Viren. Die befürchteten Viren könnten sich nun auch in der Chefetage ausbreiten. Denn Schweizer Chefs surfen immer länger auf Community-Platformen. Manager verbringen pro Monat acht Stunden mehr als im vergangenen Jahr im Internet zum Verfassen von Blogs und Tweets und zum Austausch auf Xing oder Facebook. Unternehmen beginnen, den Zugang zu Platformen wie Facebook zu sperren, während Schweizer Kader länger im Netz surfen. Für dieses Ergebnis wurden in einer weltweiten Studie von Meettheboss.com 2000 Schweizer und weltweit 25’000 Führungskräfte befragt. Am meisten genutzt wurden Seiten wie Xing, Linked-In, Facebook, Ryze, MeettheBoss und Twitter. Der berufliche Nutzen hierbei wurde zwar betont, eine Mehrheit sieht jedoch persönliche Vorteile. Das Netzwerken sei dabei am Wichtigsten. Die im Netzwerken aktivsten Chefs finden sich gemäss der Studie in Nordamerika und im mittleren Osten. Hier wurde im Vergleich zum Vorjahr über 10 Stunden mehr beim Surfen im Netz verbracht.

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