Zu guter Letzt: Face/Off
Facebook ist nicht nur ein Zeitfresser, Firmen betrachten den virtuellen Dorfplatz auch zusehends als Sicherheitsrisiko. In Anbetracht dieses ausserordentlichen Risikos handelt nun auch die UBS.
Wenn sich die Angestellten während der Arbeitszeit gemütlich auf Facebook tummeln, geht dabei nicht nur Arbeitszeit und ergo Geld flöten, Grossunternehmen halten den virtuellen Treffpunkt auch zusehends für ein Sicherheitsrisiko. Raiffeisen, Syngenta, Nobelbiocare oder die CS haben den Zugang von unternehmensinternen Computern deshalb verunmöglicht. Jetzt hat auch die UBS durchgegriffen, wie die Zeitung Sonntag berichtete. Offenbar fürchtet sie Spionage. Es bestehe das Risiko, dass jemand unberechtigt an vertrauliche Daten gelangen oder die Opfer zu bestimmten Aktionen bewegen könne, sagte UBS-Sprecher Andreas Kern. Angesichts des sich momentan nicht ganz auf dem Höhepunkt befindlichen Images des Finanzinstituts wegen einem anderswo nicht überaus glücklichen Umgang mit Risiken möchte man der Bank allerdings raten, wenigstens die Mitarbeiter ihr Gesicht behalten zu lassen, wenn auch nur virtuell.
