Zu guter Letzt: Erneut öffentlicher Waschtag für die SP
Mit harten Worten nimmt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihre eigene Partei in die Pflicht. Damit ist sie nach Franco Cavalli die zweite Exponentin der Sozialdemokraten, die die dreckige Wäsche der Partei in den Medien wäscht. Eini...
Mit harten Worten nimmt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihre eigene Partei in die Pflicht. Damit ist sie nach Franco Cavalli die zweite Exponentin der Sozialdemokraten, die die dreckige Wäsche der Partei in den Medien wäscht.
Einigen Genossinnen reichts: SP-Aussenministerin Micheline Calmy-Rey kritisiert in der Sonntagspresse die «Zögerlichen oder unsicheren Antworten», die ihre Partei auf Fragen gebe, die sie beschäftige. Die Konsequenz: Vernichtende Wahlniederlagen wie eben in Zürich. Zu diesen Problemen gehörten etwa Jugendgewalt, Probleme an Schulen, das Zusammenleben mit Ausländern und der Missbrauch des Sozialstaats. Zwar sei es gut und richtig, dass die SP nicht mit populistischen Floskeln reagiere. Für diese Probleme gebe es nämlich keine einfachen Lösungen. Aber die Schweizerinnen und Schweizer erwarteten klare Antworten und wollten wissen, wo die SP in diesen Fragen stehe. Die SP lebe aber vom Engagement ihrer Mitglieder, da sie nicht wie die bürgerlichen Kräfte Dutzende Millionen Franken für Werbung zur Verfügung habe. Es sei schade, dass es der SP nicht gelinge, ihre sehr seriöse Grundlagenarbeit den Leuten zu vermitteln. Vielleicht passe aber auch das Unterschriftensammeln auf der Strasse nicht mehr zum heutigen Lebensstil. Ob der öffentliche Klartext der Magistratin was nützt, wird sich bei den nächsten Wahlen weisen.
Einigen Genossinnen reichts: SP-Aussenministerin Micheline Calmy-Rey kritisiert in der Sonntagspresse die «Zögerlichen oder unsicheren Antworten», die ihre Partei auf Fragen gebe, die sie beschäftige. Die Konsequenz: Vernichtende Wahlniederlagen wie eben in Zürich. Zu diesen Problemen gehörten etwa Jugendgewalt, Probleme an Schulen, das Zusammenleben mit Ausländern und der Missbrauch des Sozialstaats. Zwar sei es gut und richtig, dass die SP nicht mit populistischen Floskeln reagiere. Für diese Probleme gebe es nämlich keine einfachen Lösungen. Aber die Schweizerinnen und Schweizer erwarteten klare Antworten und wollten wissen, wo die SP in diesen Fragen stehe. Die SP lebe aber vom Engagement ihrer Mitglieder, da sie nicht wie die bürgerlichen Kräfte Dutzende Millionen Franken für Werbung zur Verfügung habe. Es sei schade, dass es der SP nicht gelinge, ihre sehr seriöse Grundlagenarbeit den Leuten zu vermitteln. Vielleicht passe aber auch das Unterschriftensammeln auf der Strasse nicht mehr zum heutigen Lebensstil. Ob der öffentliche Klartext der Magistratin was nützt, wird sich bei den nächsten Wahlen weisen.
