Zu guter Letzt: Ein Herz und eine «Plastik-Seele»
Vom Valentinstag profitieren nicht nur Blumenhändler. Der romantischste Tag des Jahres ist für die gesamte PR-Maschinerie ein gefundenes Fressen. Gekonnt genutzt hat dies der Spielzeughersteller Mattel, der am Montag die offizielle Wiedervereinigung von Barbie und Ken bekannt gab. Rührend, aber eiskalt berechnet.
Exakt vor sieben Jahren, am Valentinstag im Jahr 2004, sorgte das langjährige Traumpaar mit seiner Trennung für Schlagzeilen in den Medien. Sogar der Spiegel berichtete über das «Püppchendrama». Barbie war mit dem australischen Surfer Blaine durchgebrannt.

Die am Montag publik gemacht Wiedervereinigung wurde schon seit Wochen mit Herzblut vorbereitet, über diverse Websites, Facebook, Youtube und Twitter. Ken überraschte seine Angebetete immer wieder mit romantischen Nachrichten, in denen er ihr versicherte, sie sei die einzige «Puppe» für ihn. Endlich hat Barbie «ja» gesagt, hat auf ihrem Facebook-Profil – mit übrigens mehr als 1,5 Millionen Fans – ihren Status auf «in einer Beziehung» geändert und ist mit ihrem Ken wieder ein Herz und eine «Plastik-Seele». Absurd und genial zugleich. Und wie sind die Werbetexter zu beneiden, die solch herzerwärmende Geschichten wie diese von Barbie und Ken schreiben dürfen!
http://www.youtube.com/watch?v=F0IQBgfphk4
