Zu guter Letzt: Ein Handy aufs Maximum reduziert
Mit dem Ownfone kommt erstmals ein Mobiltelefon auf den Markt, mit dem nur fest zugewiesene Kontakte angerufen werden können. Ein geniales Konzept für sehr jung und sehr alt.
Die Idee, entgegen dem allgemeinen Aufrüstungstrend simple, funktionsarme Mobiltelefone herzustellen, ist nicht neu: Seit Jahren versorgen Nischenanbieter den Markt mit Senioren- und Bauarbeiter-Handys. Das in Grossbritannien erschienene Ownfone zieht aber punkto Bedienungsfreundlichkeit und Funktionsarmut alle Register: Das Gerät wird vor dem Kauf online konfiguriert und designt. Zur Auswahl stehen zwei, vier, acht oder zwölf Tasten. Jeder wird eine Nummer zugeordnet, jede wird mit einem Namen versehen. Die Option, Tasten mit Fotos kennzeichnen zu können, ist in Planung.
Angewählt werden können nur diese Nummern, ein Ziffernblock fehlt vollständig. Nummern lassen sich im Nachhinein nur mit Hilfe des Kundendienstes ändern. Wer einen neuen Kontakt hinzufügen möchte, muss eine neue Front beziehen.
Diese kompromisslose Reduktion dürfte jedem einleuchten, der schon mal versucht hat, einem alten Menschen ein noch so simples, in die Jahre gekommenes Nokia-Handy zu erklären. Und wahrscheinlich leuchtet es Eltern ein, die ihrem kleinen Kind ein Notfall-Telefon in den Kindergarten mitgeben möchten und trotzdem kein iPhone kaufen wollen.





