Zu guter Letzt: Disney auf Diät
Disney will ungesunde Kost aus seinen Kanälen verbannen - besonders aus den Kanälen, die sich an Kinder und Familien richten. In den Werbepausen soll künftig nicht mehr für für Produkte mit hohem Fett- oder Zuckeranteil geworben werden.
Die neuen Regeln sollen von 2015 an gelten. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag gemäss SDA mit. Die Hersteller von Schokoriegeln, Kartoffelchips und Fertignahrung sind bisher ein wichtiger Werbekunde auf den Fernseh- und Radiokanälen und auf den Webseiten von Disney gewesen. Nun müssen die Hersteller künftig auch auf Mickey und Donald auf ihren Verpackungen oder Werbepostern verzichten.
Für diesen Entschluss erhält der Sender gar Zuspruch von ganz oben: Präsidentengattin Michelle Obama unterstützt die erste Initiative dieser Art in den USA. Sie bezeichnet diese Aktion als ein Wendepunkt für die Gesundheit «unserer Kinder». Mit Disney stelle eine weltweite Marke sein Geschäft um, «damit unserer Kinder gesünder leben können». In den USA sind gemäss SDA 36 Prozent der Menschen fettleibig, bei den Kindern ist der Wert halb so hoch. Und so sollten sich gemäss Michell Obama die Sender bei der Werbung auf ihren Kanälen in Zukunft folgende Frage stellen: «Ist das gut für unserer Kinder?»
