Zu guter Letzt: Die Glatze als Werbefläche

Not macht erfinderisch: Um seine Schulden zu bezahlen, will der Deutsche Thomas Tanriverdi seine Glatze zu Geld machen und sich Werbung darauf tätowieren lassen. Um welche Werbung es sich dabei handelt, ist dem 33-Jährigen dabei relativ egal.

Not macht erfinderisch: Um seine Schulden zu bezahlen, will der Deutsche Thomas Tanriverdi seine Glatze zu Geld machen und sich Werbung darauf tätowieren lassen. Um welche Werbung es sich dabei handelt, ist dem 33-Jährigen relativ egal. Dennoch gebe es Grenzen, erläuterte er gegenüber SZ-Online: Pornographisches oder so mache er auf keinen Fall. «Kein Schweinekram, es muss schon was Seriöses sein.», sagt er. Wie beispielsweise Jägermeister, sein persönlicher Wunschkandidat – der Deal mit dem Spirituosen-Hersteller kam aber nicht zustande. Vielleicht klappt es ja mit seinem zweiten Favoriten, dem ebenfalls seriösen Likör-Produzenten Kleiner Feigling.
Bereits Erfolg mit der Vermarktung seiner Glatze gehabt hat der 38-jährige Oliver Intemann: Er bot sein poliertes Haupt im Internet-Auktionshaus Ebay für Werbezwecke an. Das Geschäft für Braut- und Abendmode Laras Dreamland erhielt für 505 Euro den Zuschlag. 23 Tage lang lief er mit den Logos des Geschäftes und dessen Internetadresse durch die Gegend – es handelte sich dabei nicht um eine echte Tätowierung, sondern bloss um Tatoo-Aufkleber. Also keine Entscheidung fürs Leben, trotzdem irgendwie mutig. Und sicher nicht Jedermanns Sache.

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