Zu guter Letzt: Der Tod geht auf Sendung
Heute ein «Zu guter Letzt» im wahrsten Sinne des Wortes: Der Bundesverband deutscher Bestatter (BDB) plant einen morbiden Trauerkanal rund um das Thema Tod. Dieser soll Themen ansprechen, die für ältere Menschen relevant seien.
Heute ein «Zu guter Letzt» im wahrsten Sinne des Wortes: Der Bundesverband deutscher Bestatter (BDB) plant einen eigenen Trauerkanal. Das morbide TV-Programm soll Themen ansprechen, die für ältere Menschen relevant seien und einen sensiblen Zugang zum Thema Sterben ermöglichen. Geplant sind ausserdem Reportagen über Trauerrituale und Dokumentationen über Friedhöfe, wie Spiegel Online berichtet.
In Kooperation mit dem Sender EosTV will der BDB noch in diesem Jahr über Satellit und im Internet ein gesondertes Sparten-Programm ausstrahlen. Der Bund der Bestatter will jedoch auf jeden Fall verhindern, dass eine Art «Big Brother»-Format mit potentiellen Todeskandidaten entstehe. Daher soll ein Beirat die ethische Gestaltung der Sendungen überwachen. Das Programm werde nur seriöse und respektvolle Formate akzeptieren, sagte Kerstin Gernig, Geschäftsführerin des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur.
Finanzieren will sich der deutsche Bestattungskanal unter anderem mit filmischen Nachrufen auf Verstorbene. Das Fernsehen fungiere dabei als zeitgemässes Kondolenzbuch. Zielgruppe sei die wachsende Zahl älterer Menschen, erklärte Gernig gegenüber Spiegel Online. Des Weiteren werde eine strategische Partnerschaft des Senders mit den Trauerportalen im Internet angestrebt. Der Tod im Fernsehen soll aufklären und einen Beitrag zur Enttabuisierung des Sterbens leisten.
Nach dem Bluff der holländischen Nierenspender-Show begegnet man dieser Meldung zunächst skeptisch. Doch dies sei kein schlechter Witz. In Deutschland wollen die Bestatter mit dem Trauerprogramm tatsächlich auf Sendung gehen, versichert Spiegel Online.
In Kooperation mit dem Sender EosTV will der BDB noch in diesem Jahr über Satellit und im Internet ein gesondertes Sparten-Programm ausstrahlen. Der Bund der Bestatter will jedoch auf jeden Fall verhindern, dass eine Art «Big Brother»-Format mit potentiellen Todeskandidaten entstehe. Daher soll ein Beirat die ethische Gestaltung der Sendungen überwachen. Das Programm werde nur seriöse und respektvolle Formate akzeptieren, sagte Kerstin Gernig, Geschäftsführerin des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur.
Finanzieren will sich der deutsche Bestattungskanal unter anderem mit filmischen Nachrufen auf Verstorbene. Das Fernsehen fungiere dabei als zeitgemässes Kondolenzbuch. Zielgruppe sei die wachsende Zahl älterer Menschen, erklärte Gernig gegenüber Spiegel Online. Des Weiteren werde eine strategische Partnerschaft des Senders mit den Trauerportalen im Internet angestrebt. Der Tod im Fernsehen soll aufklären und einen Beitrag zur Enttabuisierung des Sterbens leisten.
Nach dem Bluff der holländischen Nierenspender-Show begegnet man dieser Meldung zunächst skeptisch. Doch dies sei kein schlechter Witz. In Deutschland wollen die Bestatter mit dem Trauerprogramm tatsächlich auf Sendung gehen, versichert Spiegel Online.
