Zu guter Letzt: Der schlechteste Spot des Jahres
Ein Spot für ein amerikanisches Einkaufszentrum ist derart schlecht, dass er jetzt das Internet erobert. Also ist er eigentlich gut.
In Zeiten von viralem Marketing weiss man nie so recht, was echt ist und was schlauen Köpfen kreativer Kreativen entsprungen ist. So verzückte beispielsweise letzte Woche im ersten Augenblick die Antwort von Google auf eine analoge Suchanfrage die Internetwelt – die Herzen flogen dem Internetgiganten für einmal nur so zu:

Es dauerte nicht lange und kritische Stimmen übernahmen die Diskussion. Google betreibe hier bewusst virale Imagepflege und habe den Briefwechsel selbst in Umflauf gebracht. Das kann man sich durchaus vorstellen. Aber selbst dann verdient die charmante Idee noch Bestnoten in Virolgie.
Die Gefahr, der viralen Unterwanderung verdächtigt zu werden, läuft die amerikanische Einkaufspassage East Hills weniger. Obwohl ihr Spot in nur vier Tagen fast zwei Millionen Klicks aufweist. Grund: Der Clip ist so schlecht, dass er schon beinahe wieder gut ist. Aber nur beinahe. Besonders die musikalische Vorstellung lässt Luft nach oben.
//www.youtube.com/watch?v=6bnanI9jXps
Richtig profitieren wird East Hills von der rasanten viralen Verbreitung nicht können – auch wenn man das Einkaufszentrum nun auf der ganzen Welt kennt, wird sich die Kundschaft auch weiterhin auf eine lokale Zielgruppe beschränken müssen. Trotzdem wurde hier mit minimalem finanziellen Aufwand der maximale Ertrag erzielt. (hae)
