Zu guter Letzt: Der Mann mit dem Bibelbart
Scheinbar sind es die Medien, sind es Mode- und Lifestylezeitschriften, sind es Fernsehsender, sind es aber auch Freunde und Bekannte, die den Menschen verraten, was derzeit cool und angesagt ist. Man kann sich aber auch anderweitig Inspiration holen.
Wenn man durch die Strassen und Clubs einer Stadt – in unserem Fall Zürich – streift, sieht man viele Menschen, die sich äusserlich ähneln: Viel tragen die gleichen Turnschuhe, die gleichen Jeans, die gleichen Handtaschen. Warum? Scheinbar sind es die Medien, sind es Mode- und Lifestylezeitschriften, sind es Fernsehsender, sind es aber auch Freunde und Bekannte, die den Menschen verraten, was derzeit cool und angesagt ist. Man kann sich aber auch anderweitig Inspiration holen: Der New Yorker Journalist A. J. Jacobs hat sich ein Jahr lang nur von einem Buch sein Tun und Handeln diktieren lassen. Während zwölf Monaten lebte der im Dienst der amerikanischen Zeitschrift Esquire stehende Schreiberling streng nach den Geboten der Bibel. Er liess sein Haupt- und Barthaar wachsen, strich sich seine Zotteln mit Olivenöl ein (Salomo 9,8: «Lass deinem Haupte Salben nicht ermangeln»), betete mehrmals täglich, spielte Harfe und Horn und versuchte im Big Apple mittels Scheuklappen den aufreizenden Werbekampagnen zu entkommen («Du sollst nicht begehren!», 2. Mose 20, 17). Sich ein Jahr ausschliesslich der Werbewoche zu widmen muss wesentlich angenehmer sein…
Bereits früher hat sich Jacobs mit Selbstversuchen, die jene von Magazin-Küng in ihrer Radikalität um Lichtjahre übersteigt, hervorgetan. Bekannt wurde er mit seinem Bestseller «Britannica und ich», in dem er von seinem Erfahrungen beim Durchlesen der Enzyklopädie erzählte.
Bereits früher hat sich Jacobs mit Selbstversuchen, die jene von Magazin-Küng in ihrer Radikalität um Lichtjahre übersteigt, hervorgetan. Bekannt wurde er mit seinem Bestseller «Britannica und ich», in dem er von seinem Erfahrungen beim Durchlesen der Enzyklopädie erzählte.
