Zu guter Letzt: Der König geniesst den Gurkenplatz
King Rogi trainiert am Steinbockhintern der Welt und geniesst die Bündner Ruhe. Er hat seine Rechnung allerdings ohne die investigativen Recherchen von Blick Online gemacht.
Nur «fünf Nasen» würden dem «Tennis-Gott» zuschauen, während er sich in der «Bündner Ruhe» auf die Sandplatz-Saison vorbereitet, weiss Blick.ch. Auf einem «Gurkenplatz», versteht sich. Den nimmt er in Kauf, denn «er geniesst die Anonymität des Rheins». Fünf Zuschauer, ab und zu ein Spaziergänger – man mag es dem einzigen Schweizer Weltstar gönnen.

So weit, so gut. Federer stellte von seiner trauten Einsamkeit ein Bild auf Facebook. «Allerdings verrät der Tenniskönig nicht, wo dieser Schnappschuss entstand», bemerkt Blick.ch korrekt. Vielleicht, weil ihm die Abgeschiedenheit abseits des alltäglichen Rummels gefiel. Egal. «Blick.ch recherchierte rasch» und stöberte einen Churer Fachmann auf, der die Stelle erkannte. Es ist der Tennisplatz von Felsberg – wer kennt ihn nicht. Beziehungsweise wer kannte ihn nicht. Damit jeder Fan auf Anhieb das geheime Federer-Nest findet, gabs die Karte gleich dazu.
Die Frage aller Fragen stellt der Artikel gleich selbst: «Ob King Roger auch weiterhin im Bündnerland seine Bälle spielt, ist unklar.» Der König ist enttarnt – es lebe der König! (hae)


