Zu guter Letzt: Der Anti-Spot

Banksy erföffnete mit «Dismaland» den verstörendsten Freizeitpark aller Zeiten. Jetzt hat der anonyme Streetart-Star den dazugehörigen Werbespot veröffentlicht.

Er ist bitterböse, verstörend und deprimierend – und er hält der Gesellschaft Banksy-like den Spiegel vor die Nase: Der Anti-Vergnügungspark Dismaland. «Dismal» steht im im Englischen für bedrückend, düster, trostlos. Das Kunstprojekt hat der Streetartist am 21. Augst im englischen Ferienort Weston-super-Mare in einem ehemaligen Erlebnisbad eröffnet. Die Ausstellung läuft bis am 27. September und zeigt nebst Eigenkreationen Werke von 58 Künstlern, darunter Jenny Holzer und Damien Hirst.

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Der Park hat weltweites Medienecho ausgelöst und wird im Internet gefeiert. Wie immer, wenn Banksy irgendwas macht. Entsprechend gross der Ansturm auf die Tickets – 4000 Menschen soll Dismaland pro Tag ein trostloses Vergnüngen bieten. Wer Tickets kaufen wollte, musste Online mit langen Wartezeiten rechnen – im Vorfeld wurde gemutmasst, die langsame Website sei Teil des Ausstellung-Konzepts. Der August ist restlos ausverkauft, was bei Ticketpreisen von 3 Pfund ohnehin nicht verwundert. Werbung wäre also längst nicht mehr nötig. Dennoch hat Banksy am Dienstag einen astreinen Werbespot auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht. Man möchte hin. (hae)

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