Zu guter Letzt: Das Jahr fängt mit A an

Was haben Appenzeller und Albaner gemeinsam? Beide Bevölkerungsgruppen sind im Allgemeinen eher schlecht als recht integriert und nicht gerade als Vorreiter in Frauenfragen bekannt. Aber beide haben Medienprojekte, die speziell auf ihre Ansprüche zugeschnitten sind. Die Appenzeller haben ihres mit dem Newsportal Appenzell24 schon umgesetzt, die Albaner planen eine Stunde TV-Programm pro Woche.

Was haben Appenzeller und Albaner gemeinsam? Beide Bevölkerungsgruppen sind im Allgemeinen eher schlecht als recht integriert und nicht gerade als Vorreiter in Frauenfragen bekannt. Aber beide haben Medienprojekte, die speziell auf ihre Ansprüche zugeschnitten sind. Die Appenzeller haben ihres mit dem Newsportal Appenzell24 schon umgesetzt, die Albaner planen eine Stunde TV-Programm pro Woche.  
Die in der Schweiz lebenden Albaner sollen jetzt mittels Fernsehprogramm integriert werden – so die Idee des Genfer Nationalrates Ueli Leuenberger. Und diese hat bereits Form angenommen: Die kosovarische TV-Station RTK, die hierzulande über Satellit empfangen werden kann, ist bereit, die Sendungen auszustrahlen. Zwei Pilotausgaben sind gemäss bereits SDA abgedreht. Es sind in der Schweiz gedrehte Reportagen von albanischen Journalisten. Sie behandeln Themen wie den Alltag integrierter Familien oder das Schweizer Schulsystem. Nur die Finanzierung ist noch offen: gesucht sind 80’000 Franken.
 
Solche Probleme haben die Appenzeller bereits überwunden. Sie haben das erste lokale Internet-Nachrichtenportal der Schweiz eingerichtet und outen sich damit als eigentliche Trendsetter. Denn das Lokale ist laut einem Bericht der SonntagsZeitung äusserst gefragt: Jede dritte Anfrage bei Google ist lokal. So hat Appenzell24 gute Chancen als lokaler Goliath den globalen Davids Google et all kräftig Konkurrenz zu machen. Schon Ende 2007 soll das Portal dank Werbung schwarze Zahlen schreiben.

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