Zu guter Letzt: Das Internet schützt besser als jede Heugabel

Englische Bauern haben es satt, dass ihre Felder jeden Sommer zum Festival-Gelände mutieren. Ihre neue Waffe gegen musikalische und narkotische Ausschweifungen: Das Internet. Wer ein bisschen herumsurft, erfährt, wo die nächste Techno-Party steigt.

Englische Bauern haben es satt, dass ihre Felder jeden Sommer zum Festival-Gelände mutieren. Ihre neue Waffe gegen musikalische und narkotische Ausschweifungen: Das Internet. Wer ein bisschen herumsurft, erfährt, wo die nächste Techno-Party steigt.Bevor eine Drogen-Orgie in der abgelegenen Scheune gefeiert wird oder die Lieblingskühe von skrupellosen Jugendlichen gekippt werden und sich daraufhin die grünende Weide in den Schauplatz der Jahrhundert-Goa-Party verwandelt, empfiehlt die britische Regierung, nicht zur Heugabel, sondern zur Maus zu greifen.
Grundbesitzern und Bauern wird laut der Times Online geraten, Networking-Websites wie Myspace zu inspizieren, um herauszufinden, wo illegale Parties geplant sind. Ganz nach dem Modell eines Geheimdienstes sollen die verdreckten Ermittler Informationen und Flyer auf Internet, in Pubs und auf anderen zwielichtigen Veranstaltungen wie Dorftänzen im Freien oder Jahrmärkten sammeln und teilen.
Natürlich wird nicht jede Party verhindert werden können, also ist Relativierung und Mitdenken gefragt. Ganz nach dem Prinzip «if you can’t beat them, join them» können die Spassvögel unter den Bauern einfach mitfeiern und die kommerziell gewiefteren Agronomen selbstgezogene magische Kräuter und Fungi absetzen. Und hat einer noch etwas vom Wunderzeugs übrig, verhökert er’s auf E-Bay.

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