Zu guter Letzt: Das Internet lügt – schon wieder
Ist Google News so leicht auszutricksen? Nachdem die Suchmaschine dieses Jahr fälschlicherweise eine verstaubte Meldung über die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines ausbuddelte und damit deren Aktienkurs auf Sinkflug schickte, ist es der meistbesuchten Webseite dieses Planeten erneut gelungen, alte Nachrichten als neu zu verkaufen.
Ist Google News so leicht auszutricksen? Nachdem die Suchmaschine Ende September dieses Jahres aufgrund eines Systemfehlers im Nachrichtenarchiv fälschlicherweise eine verstaubte Meldung über die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines ausbuddelte und damit deren Aktienkurs auf Sinkflug schickte, ist es der meistbesuchten Webseite dieses Planeten erneut gelungen, alte Nachrichten als neu zu verkaufen.
Wer in den vergangenen Wochen auf Google News nach Marc Rich, ehemaliger Erdölhändler und Unternehmer, suchte, dem wurde ein Artikel der Weltwoche vom 15. Mai 2007 als brandneu aufgelistet. Grund: Googles Suchalgorithmus hatte einen Systemfehler. Als die Sonntagszeitung das Unglück aufdeckte, verschwanden daraufhin sämtliche Weltwoche-Artikel aus Googles automatischem Nachrichtendienst. Erst nach zwei Tagen wurde das Blatt wieder aufgeschaltet.
Ist es der Weltwoche gelungen, Googles geheime Suchformel auszutricksen? Laut Sonntagszeitung blendet die Weltwoche aus Gründen, «die sie wohl bloss selber kennt», auf jeder Seite das aktuelle Datum ein. Damit täuschen alte Artikel eine falsche Aktualität vor. Ist es mit diesem trivialen Kniff geglückt, Googles gut gehütetes Geheimnis zu lüften? Bei der Weltwoche wollte man davon nichts wissen. Webmaster Andreas Thut: «Unsere brisanten und relevanten Recherchen haben keine miesen Tricks nötig, um ein hohes Ranking bei Google zu erzielen». Wir dürfen gespannt sein, welche Neuigkeiten uns das Internet – beziehungsweise Google – im nächsten Jahr beschert.
Wer in den vergangenen Wochen auf Google News nach Marc Rich, ehemaliger Erdölhändler und Unternehmer, suchte, dem wurde ein Artikel der Weltwoche vom 15. Mai 2007 als brandneu aufgelistet. Grund: Googles Suchalgorithmus hatte einen Systemfehler. Als die Sonntagszeitung das Unglück aufdeckte, verschwanden daraufhin sämtliche Weltwoche-Artikel aus Googles automatischem Nachrichtendienst. Erst nach zwei Tagen wurde das Blatt wieder aufgeschaltet.
Ist es der Weltwoche gelungen, Googles geheime Suchformel auszutricksen? Laut Sonntagszeitung blendet die Weltwoche aus Gründen, «die sie wohl bloss selber kennt», auf jeder Seite das aktuelle Datum ein. Damit täuschen alte Artikel eine falsche Aktualität vor. Ist es mit diesem trivialen Kniff geglückt, Googles gut gehütetes Geheimnis zu lüften? Bei der Weltwoche wollte man davon nichts wissen. Webmaster Andreas Thut: «Unsere brisanten und relevanten Recherchen haben keine miesen Tricks nötig, um ein hohes Ranking bei Google zu erzielen». Wir dürfen gespannt sein, welche Neuigkeiten uns das Internet – beziehungsweise Google – im nächsten Jahr beschert.
